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Selbstfürsorge

Ein neuer Wert unterstützt den gesellschaftlichen Wandel.

Hast du ein Gefühl für deine Bedürfnisse?

Und wenn ja: Lässt sich dieses „Gut-zu-sich-selbst-Sein“ ausreichend in deinen Alltag einbetten? Wozu lohnt es sich eigentlich dich selbst in den Fokus zu nehmen, wo doch dein Umfeld (Kinder, Partner, Kollegen, Vorgesetzte, Kunden…) dich braucht und deine Aufmerksamkeit erfordert?

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Uns fehlen die Vorbilder…

Unsere Eltern, Großeltern, Lehrer und andere wichtige Menschen in unserer Kindheit gaben das, was sie selbst von klein auf immer wieder gehört hatten, an uns weiter: „Eigenlob stinkt“, „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, „Befindlichkeiten zählen nicht“… Da wir als Kinder von diesen Bezugspersonen abhängig waren, haben wir uns bemüht, deren Überzeugungen zu entsprechen. So erhielten wir die Zuwendung, Anerkennung und Liebe, um in Sicherheit aufwachsen zu können.

 

Wir verinnerlichten diese „tradierte Haltung der Lieblosigkeit“ uns selbst gegenüber, die uns heute als Erwachsene – gerade wenn wir unter Druck und Stress stehen – sozusagen „überkommt“.

 

Anstatt unser Handeln als unter den Umständen bestmöglich anzuerkennen, sind wir streng mit uns und haben so lange gelernt, unsere Bedürfnisse zu unterdrücken, bis wir sie kaum mehr spüren. Dieses Unterdrücken verstärkt Stresssituationen und wirkt sich nachhaltig belastend auf unseren Körper und unsere Psyche aus.

 

Aus der modernen Neurobiologie wissen wir heute: Es sind unsere Bedürfnisse, die uns die eigene Lebendigkeit spüren lassen und uns an kreative Lösungen heranführen. Dies unterscheidet den Menschen wesentlich von Maschinen oder künstlicher Intelligenz, welche unser Arbeitsleben zunehmend beeinflussen.

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Es lohnt sich also, den Dialog mit sich selbst hin zu den eigenen Bedürfnissen aufzunehmen:

Was ist mir wichtig? Wie kann ich zu mir, so wie ich bin, vollkommen „JA!“ sagen? Was/Wer tut mir gut? Wie fühle ich mich wieder wohler mit mir selbst?

 

Und wie gelingt es mir, meine Bedürfnisse in meinem

herausfordernden Alltag tatsächlich zu leben?

 

Obwohl diese Fragen auf den ersten Blick einfach erscheinen, bemerkst du bei näherer Beschäftigung vielleicht, dass wir uns damit allein durchaus überfordert fühlen. Wir haben unser Leben ja vielfach von Kindheit an gerade nicht selbstfürsorglich gestaltet.

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Selbstfürsorge als eine bewusste Entscheidung zur Bewältigung der Probleme unserer Zeit

Überforderung, Frust und Erschöpfung in Beruf und Familie

sind alltäglich geworden.

 

Umweltzerstörung, Klimawandel, Gewalt und Armut - größtenteils von Menschen verursacht – gelten inzwischen als weltumgreifende Verwicklungen.

 

Die Maßstäbe unserer Gesellschaft scheinen sich gegen die Natur des Menschen und alles Lebendige gerichtet zu haben. Als Einzelner betrachten wir uns meist wie „ein zu kleines Rad im Getriebe“, um an einer gesellschaftlichen Neuausrichtung mitwirken und den bisher gelebten „Teufelskreis“ durchbrechen zu können.

 

Doch können wir wirklich nicht nennenswert dazu beitragen, dass wir und die nächsten Generationen eine lebenswertere Welt vorfinden? Was wir häufig vergessen ist, dass der Mensch eine lebendige Natürlichkeit in sich trägt, die jeden von uns einzigartig und gleichzeitig wertvoll für die Gemeinschaft macht. Indem wir liebevoll mit uns selbst umzugehen lernen, treten wir wieder in Kontakt mit unserer Lebendigkeit und in weiterer Folge mit jener unseres Umfelds.

 

Wir können nicht nur unsere eigenen Bedürfnisse, sondern auch jene unserer Mitmenschen und der Natur besser wahrnehmen und in unsere Entscheidungen miteinbeziehen.

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Wesens-gemäß leben

Der „vergessene Schlüssel“

zu unserem Wohlbefinden

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therapie

Logotherapie & Existenzanalyse nach Viktor Frankl

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